Internationaal Opel-Treffen
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Überwältigendes Interesse an gelungenem Internationalen Opel-Treffen 2019

Am 14. April 2019 konnten wir uns wieder einmal über ein sonniges Internationales Opel-Treffen freuen. Zwar kletterten die Temperaturen diesmal nicht so hoch wie im letzten Jahr, aber dem Treffen in Dronten (NL) stattet man trotzdem immer wieder gerne einen Besuch ab. Und so empfinden offenbar viele Opel-Liebhaber und -Besitzer. Nahezu 500 Teilnehmer haben sich vorab angemeldet und am Tag selbst kamen nochmal ca. 100 Interessenten dazu. War das Internationale Opel-Treffen ein Erfolg? Keine Frage! Die Zahlen sprechen ja wohl für sich.
Beim Schlendern über das Veranstaltungsgelände fiel auf, dass viele Nationalitäten vertreten waren. Sowohl unsere südlichen Nachbarn aus Belgien als auch viele deutsche Liebhaber waren dabei. Und das verwundert kaum, denn immerhin steht hier eine deutsche Automarke im Mittelpunkt. Nun ja, bis vor kurzem. Aber das nur am Rande…
In den Geschäftsräumen von „MM-Opelparts“ konnte man allerhand Lustiges beobachten. Einige unserer deutschen Nachbarn nahmen die vielen Teile genauer unter die Lupe. Da verläuft das Stöbern doch etwas mühsamer, wenn nur niederländischer Text zu lesen ist. Das führte zu einigen Debatten, die aber alle ein gutes Ende fanden.

Zweites Leben
Wieder draußen kamen wir an den vielen Ständen mit Teilen, Nachschlagewerken, Modellfahrzeugen, Reifen, Felgen, Lampen, Spiegeln und vielem mehr vorbei. Und was sprang ins Auge? Ein Stand, an dem tatsächlich das ganze Angebot in Bananenkisten präsentiert wurde. Eine moderne Lösung, die nicht nur gut aussieht, sondern diesem Verpackungsmaterial auch ein zweites Leben schenkt. Das spiegelt sich perfekt in all den Autos wider, welchen ihre stolzen Besitzer ebenfalls ein zweites Leben geschenkt haben.
Wer mehr über die Restauration eines alten Opel erfahren wollte, kam auf diesem Internationalen Opel-Treffen voll auf seine (oder ihre) Kosten. Der Besitzer eines schönen Kadett GSi Cabrio weiß alles darüber. Eigentlich ist er der Meinung, die Restauration seines Autos (welches sich wirklich sehen lassen kann) war ein „Fass ohne Boden“. Um gleich hinterherzuschieben, dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat. Außerdem ist sein Wagen ein Wolf im Schafspelz, denn der Motor ist nicht gerade original…

Kosenamen
Dies gilt auch für andere Opel, die sich auf den Straßen des Firmengeländes in Dronten von ihrer besten Seite zeigten. Voller Stolz ließen die Besitzer etwaige Interessenten einen Blick unter die Motorhaube ihres Autos werfen. Viele, teilweise hochtechnische, Fachbegriffe wurden gewechselt und manch einer nickte begeistert, war aber vielleicht doch etwas ratlos? Nein, natürlich nicht! Es gab großes und aufrichtiges Interesse an „Black Widow“ und „Tukkertje“. Die sprichwörtliche Kirsche auf der Torte war aber ein kirschrotes Kadett Cabriolet mit dem Kosenamen „Wild Cherry“. Da ist der Name nun wirklich Programm. Wenn man seine Nase durch das Fenster steckt, meint man sogar einen Hauch von Kirsche wahrzunehmen. Fruchtiger geht es wohl kaum.

Appetitmacher
Ob lieber fruchtig oder würzig ist ja bekanntlich Geschmackssache. Einer der absoluten Appetitmacher auf dem Opel-Treffen 2019 war aber der sagenhafte Opel Blitz der Firma „J. Bron en Zn“ aus Spanga. Eine Augenweide, die einen ganz still werden lässt und gleichzeitig ein Paradebeispiel für eine wirklich vorbildliche Restauration.

Wild fahren
Die „gehobeneren” Vertreter aus der Vergangenheit wollten ebenfalls wieder bestaunt werden: verschiedene Admiral-, Commodore-, Kapitän- und Senator-Modelle stritten um den besten Platz.
Und nehmen wir nun mal ein Modell der ersten Stunde, den Kadett A. Drei Männer aus Belgien konnten sich nicht einigen. Der eine rief: „Was für ein cooles Auto!“ Worauf der zweite entgegenhielt: „Aber es fuhr nicht besonders toll.” Der Dritte nuancierte dies, denn man konnte immerhin gut damit wild fahren und das ist etwas Besonderes über alle Landesgrenzen hinweg…

Hingucker
Auf dem diesjährigen Internationalen Opel-Treffen fehlte fast nichts. Nahezu alle Varianten waren vertreten. Vom hypermodernen elektrischen Ampera bis zu einem alten Flitzer, dem Rekord. Letzteren gab es in vielen verschiedenen Erscheinungsformen, darunter ein herrliches schwarz-rotes Coupé. Aber auch Fabrikate wie GT, Manta, Calibra und Monza konnten das Auge wieder erfreuen. Einen Kadett B musste man zwar wie die Nadel im Heuhaufen suchen, dafür gab es Corsa-Modelle aus allen möglichen Jahrgängen.

Wir sehen uns 2020
Richtung Ausgang fielen uns noch zwei Autos auf. Als erstes ein Exemplar, welches doch ziemlich aus der Reihe tanzt, nämlich ein Alfa Romeo 156. Nun gut, so konnte man an diesem sonnigen Tag auch etwas „Dolce Vita“ schnuppern. Und als zweites ein Opel Rekord 2.0 mit Automatikgetriebe aus dem Jahr 1984 mit nur 88.000 km auf dem Tacho. Und er steht zum Verkauf! Genau das Richtige also für einen Liebhaber, der nächstes Jahr beim Internationalen Opel-Treffen 2020 mit einem eigenen Opel glänzen möchte.
 

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